art5212.org besuchte die Ausstellung.
"The Guggenheim" - brilliant präsentierte sich das New Yorker Museum in Bonn. Wie immer neben der eigentlichen Kunst, die keine Wünsche offen lies - setzte sich die Institution selbstbewusst, fast egozentrisch in Szene. Die Marke "Guggenheim" wird offensichlich überstrapaziert - aber vielleicht brauchen das die Menschen um in ihrem Inneren die Einzigartigkeit zu empfinden, die dieser Besuch mit sich bringt.
Beeidruckend die Liste der gezeigten Künstler: Wassily Kandinsky, Pablo Picasso, Roy Lichtenstein, Kara Walker, Franz Marc, Francis Bacon, Max Ernst, Paul Cézanne, Vincent van Gogh, Joan Miró, Henri Matisse, Marc Chagall, René Magritte, von Max Beckmann, Ernst Ludwig Kirchner, Marc Rothko, Andy Warhol, Richard Serra uvm. also es fehlte eigentlich fast kein großer Name, über 220 Meisterwerke - entsprechend die Herausforderung an die Wahrnehmung, die vielen Eindrücke zu verarbeiten. Einfach zu viel, wie wenn ein Gefäß überläuft - das ist ein kleiner Wehrmutstropfen, dass durch die Menge der gezeigten Werke die Einzigartigkeit des Einzelnen zurück bleibt.
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