ARMADILLO – DAS RUDEL kommt in Bewegung von Norbert Fleischer
Ich möchte euch einige Erweiterungen des Projekt vorstellen , die sich aus der Arbeit mit den Armadillos ergeben hat.
Eine ist die fotografische Umsetzung des Themas Armadillo. Daraus ergeben sich verschiedene Möglichkeiten der Kongenialität zwischen dreidimensionaler Skulptur und Fotorealität. So wird es viele Fotoserien geben. Sie sollen nicht nur die Armadillowelt dokumentieren, sondern auch eigenständige Fotokunst darstellen. Meine Mitstreiter Heiko Musiatowsky, Stanislaus Szypura und ich haben uns überlegt, welche Szenerie das Rudel nun anfangs betreten soll. Wir haben verschiedene Aufbauten und Inzenierungen veranstaltet, um zu zeigen, wie vielseitig die Richtungen sein können.
Im ersten Aufbau zeigen wir eine mögliche Armadillowelt. In einem verschachtelten Gebirge aus Metall sind die Skulpturen wie zum Aufbruch gestellt. Dem gegenüber in einem darüber und darunter, auf glatten Flächen und auf Schrägen, leben und spielen die Armadillos in ihrer Welt. Am Schluß formiert sich das Rudel. Es entsteht Zielrichtung für ein Ereignis. Dies ist ein erster Eindruck in die autonome Armadillowelt. Hier die erste Serie:



Zum Verständnis der zwei folgenden Serien beschreibe ich nun die zweite Erweiterung des Armadilloprojekts. Mir fielen einige neue Varianten ein, die sich deutlich von dem seriellen Rudel unterscheiden. Es werden nach und nach einzelne und kleine Gruppen entstehen. Ich nenne sie Singels. Folgend agiert eine kleine Singlegruppe: die Metaller! Diese Singels boten die Möglichkeit in der kristallinen und metallischen Armadillowelt camoufliert aufzutreten. Die Verschmelzung der Armadillos mit ihrer Umwelt ist das Besondere. Ich habe noch einige andere Singels hergestellt. Die zeige ich euch später.
Zuerst die Metaller. Sie integrieren sich fast völlig in die Landschaft. Die kubischen Elemente erzeugen Raum und unterstützen die Inszenierung der außerirdischer Welt. Die Metaller erscheinen wie Spaceranger, martiarlisch in der kalten und harten Atmosphäre.

In fast gleicher Landschaft, aber in einem natürlichen, warmen Licht, wird die Atmosphäre goldfarben. Es wirkt fast feierlich und rituell, wie die Armadillos als Gruppen zusammenstehen. Für mein Empfinden geht gerade diese Fotoserie in das Übernatürliche, Edle und Spitituelle. Ich war sehr überrascht über die Energie dieser Szenerie.

Die letzte Serie zeigt eine ganz andere Richtung der fotografischen Umsetzung des Rudels. Hier experimentieren wir mit formalen, fofografischen Möglichkeiten. Das Rudel ist Gegenstand und Akteur bei Fotoexperimenten. Hier nun die Armadillos in rauschender Bewegung mit ausschließlich fotografischen Mitteln.

Ich bin von den Ergebnissen der Fotoserien sehr beeindruckt. Im Armadilloalbum gibt es noch mehr Fotos zu bestaunen. Auf Stachos blog findet ihr auch einen Artikel zu diesem Thema. Ich hoffe die Erweiterungen des Armadilloprojeks sind deutlich geworden und wünsche euch viel Spaß beim Ansehen der Bilder.































